Aus dem Leben einer Verwirrten
  Startseite
    Zitate
    Erkenntnisse
    Berufliche Zukunft
    Wichtige Mitteilungen
    Philosophie
    Woher ich komme
    Was ich bin
    Musikalisches
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Hurricane!
   Der Wahnsinn
   Kunst

Webnews



http://myblog.de/wassersaeuferin

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der Tag an dem ich etwas verlor

Ein ziemlich sonniger Tag war es. Es war ein wirklich schöner Dienstag. Schön. Aber das hielt nicht lange an. Er war am frühen Nachmittag schon vorbei.

Nur einen Tag zuvor hatte ich einen Termin mit der netten Frau am anderen Ende der Leitung vereinbart. Auf der Visitenkarte stand in kursiven Lettern – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie. Das ist es, was mir der Tag versprach. Höllenqualen.
Der restliche Montag war geprägt von Fressorgien. Vorsorge ist besser als Nachsicht, dachte ich bei mir und verschlang 1 bis 5 Brote.

Die Sonne weckte mich erst recht spät. Allgemeines Befinden – doch, recht akzeptabel. Ein Blick in den Spiegel – Hey, gar nicht so scheiße.

Es gab Nudelsalat mit Buletten. Nicht grad mein Leibgericht, aber es war eh zu warm um wirklich viel zu Essen. Vielleicht ein Fehler.

Schon früh riss mich mein Vater aus einem Tagtraum, den ich im Garten träumte.
Es geht los. Die Fahrt in die graue Stadt. Wusste gar nicht, dass man eine ganze Stunde einplanen muss um dorthin zugelangen.
Aber wie schön die Stadt doch ist. Und wo man überall Essen könnte…

Am Ende der verlockenden, von Menschen durchwimmelten Straße war nun diese grau-braune, nichts sagende Tür mit der Nummer 3 dran. Vielleicht waren mal Glaselemente in der Tür, die skrupellos und voller Wut eingetreten wurden. Vielleicht hat der Hausbesitzer auch nur keinen Geschmack. Man weiß es nicht. Ich ging einfach hindurch, in ein Treppenhaus, welches der Tür entsprach.

Im 1. Stock befindet sich ein Schild mit den gleichen kursiven Worten wie auch der Visitenkarte: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie.
Erstaunlicherweise sieht es bei Ärzten, jeglicher Gattung, gleich aus. Keine wirklich hübschen Bilder, keine jungen Männer, die einen ablenken könnten, keine Auffälligkeiten. Nur ein länglicher Flur mit einem Tresen.
Die Stimme der Frau erkenne ich sofort wieder. Sie hat mir das hier eingebrockt.
Und knüpft mir verdammte 10€ ab. 10€ für Schmerzen, Leiden und Schwellungen.
Wie unfair…

Lieblos reicht sie mir ein Klemmbrett mit einem langweiligen Zettel zum Ausfüllen.
Medikamente? Nein. Schwangerschaft? Nein. Name? Nein.

Es ist niemand anderes im sonnendurchfluteten Wartezimmer.
Und die Aussicht lässt auch zu wünschen Übrig.
Es bleibt die Hoffnung schnell dran zu kommen.
Und ja, da geht es auch schon gleich los mit der Sause!

Für einen Zahnarzt ist es ein wirklich angenehmer Behandlungsraum.
Groß, ein bisschen Schattiger als das Wartezimmer, ziemlich modern.
Ein bisschen Small Talk verdrängt die Langeweile. Welche Langeweile?
Das gefällt und lässt Freude aufkommen. Besonders das Andy Warhol Bild an der Wand.
Ich kann mich gar nicht weiter umgucken, da hängt auch schon die ein oder andere Spritze in meinem Zahnfleisch.
Was war das? Was war mein letzter Gedanke?
Egal, nun ist es zu spät um wegzurennen. Realisiert. Freude schlägt um in ein Ganzkörperpochen.

Ich muss den Raum wechseln. Das Schild mit der Aufschrift „OP-Raum“ lässt mich nicht ruhiger werden.
Wieder wird mir ein Klemmbrett in die Hände gedrückt. „Bewilligung zur Entnahme der Zähne“ . Wo ist das Kästchen für nein, ich hab’s mir anders überlegt?
Die Unterschrift wird zum gekritzelten Wirrwarr.
Das war’s dann wohl.

Mir werden mehrere Lagen Handtuch unter den Kopf und auf meine Kleider gelegt.
Kein schönes Gefühl. Die Dame in Weiß schließt die Jalousien. Es wird so dunkel.
Aber immer wärmer.
Ein paar letzte Tests, ob meine Wahrnehmung auch wirklich beeinflusst wurde und dann geht’s auch schon los.
Tatsächlich sollten nur 2 Zähne gezogen werden. Den dritten hätte ich noch abwehren können. Das wird schon nicht so schlimm werden. Immer raus damit.

In der nächsten halben Stunde musste ich auf Gummipfropfen beißen, habe eine unnatürliche Knack-Geräusche gehört, wurde in mir herumgebohrt und habe ich eklige Drücke empfunden.
Ungeahnte Schimpfwörter, unheimlich philosophisches Zeugs und teilweise sogar nackte Männer sind durch meinen Kopf geflogen. Alle im Zusammenhang zueinander. Ein großes Chaos, was in dem Moment irgendwie Sinn gemacht hat.
Ein paar Minuten mehr „Ablenkung“ und ich hätte vielleicht die Formel für ewigen Frieden und Freude auf Erden entdeckt.

Irgendwann war es vorbei. Gefühlte 3 Stunden später wachte ich aus meinem tranceähnlichen Zustand auf und hatte kein Gefühl mehr in meinem Kiefer. Was gut so war. In diesem Moment.
Betäubt ließ ich mich zu einer überteuerten Zahnbürste überreden und verschwand ohne was zu sagen.
Ich muss meinen Peinigern keinen schönen Tag wünschen.

Auf dem Weg nach Hause sprach ich kaum. 3 Sätze nach dem Muster Subjekt-Prädikat-Objekt mussten reichen.

Das Wetter wurde währenddessen immer besser und sonniger. Ein Tag um ihn am Strand zu verbringen, mit Freunden zu teilen und Eis essen zu gehen.

Ich rannte noch einmal sprachlos durch den Ort, von Apotheke zu Apotheke, nahm verschiedene Tabletten und weinte mich in den Schlaf.

Als Andenken an diesen wundervollen Tag durfte ich die Zähne behalten.
Als Erinnerung an eine schöne Zeit. Eine Zeit mit Weißheitszähnen. Eine unbeschwerte Zeit.
Eine Zeit ohne Schmerzen und Hamsterähnlich angeschwollene Wangen.
3.7.08 21:27


Werbung


Morgens früh

Stehe morgens auf und schaue einfach nicht aus dem Fenster.
Es wird die besser gehen.
Fange den Tag mit einem zynischen Gedanken an.
Es wird dir besser gehen.
Dusche mit einer netten Melodie in den Ohren.
Es wird dir besser gehen.
Höre Thomas d. - Rückenwind.
Und es wird dir besser gehen.
Schmeiß die blöden Tabletten zusammen mit 2 grünen und 1 lila Smarties ein.
Und es wird dir besser gehen.

Denk dir die Sonne. Lasse sie aus dir heraus strahlen.
Jeder hat es verdient zu strahlen, also strahle und andere werden mit dir strahlen.
29.6.07 08:45


Regen

Ich fange gerade erst an zu sein. Es wird so schnell nicht aufhören.
Es wird weiter gehen, sehr weit, so denke ich.
Ziele sind nicht wichtig, nur der Weg.
Und ich laufe. Gemütlich, damit ich keine Sehenswürdigkeit links und rechts von mir übersehe. Ich nehme alles mit, was ich bekommen kann.
Außer Frage, dass es so weiter gehen kann, soll.
Der Sommer ist noch lang.
Der Herbst auch, so wie der Winter und der Frühling.
Ich bin frei und kann fliegen!
Überall hin!
Es gibt keinen Ort, der es nicht wert ist gesehen zu werden, keine Person, die keine Aufmerksamkeit verdient hätte und erst recht keine Tat, die bereut werden sollte.

Es regnet. Es ist schönes Wetter!
26.6.07 10:26


Mein Leben

Meine Biografie ist in Arbeit, sagen wir besser, in den Anfängen...
Sie wird den Namen "Lebensmärchen" tragen
(Vielleicht auch nur der Untertitel)
18.4.07 16:03


Fern ab

Wieder so ein Tag.
Nicht der erste dieser Woche.
Schon oft kam es vor.
Ich sitze, sehe und denke. So gut es geht. Immerhin ist es gerade mal 8.15 Uhr am Morgen. Eine grauenvoll, unchristliche Zeit. Gerade gut!
Gut, wäre man nicht hier.
Wäre man dort, wo es schöner ist.

Erwartungsvoll fange ich an, an andere Welten zu denken. Beim Denken, versinke ich in ihnen. Meine Augen sind schon lang nicht mehr zu bändigen. Sie fallen einfach zu und das ist nicht mal schlimm. Es macht es erträglich zu sein.
Langsam aber sicher bin ich ganz und gar woanders. Die Traumwelt hat mich erfasst. Nun gibt es nichts schweres mehr. Alles ist so leicht und schön. Viel schöner als alles andere. Man möchte ewig in dieser Welt bleiben, da es so ein herrlicher Ort ist, an dem Logik und Vernunft keinen Platz finden und mit ihnen keine Sorgen. Nur Wünsche, die wie Flüsse durch meinen Kopf fließen und mich so wohlig erwärmen.

Ein unglaublicher Kontrast zur Realität, so fern sie denn Wirklichkeit wäre. Man sollte die Traumwelt zur neuen Realität erklären, denn sie ist mindestens genauso unsicher wie die Realität selbst. Und um so viel leichter.

Leider hält dieses Gefühl nicht alzu lang. Ein großer Mann steht vor mir und bittet, nein, zwingt mich meine Aufmerksamkeit anders zu fixieren, als auf meine Fantasie.
Ich solle mich mit Theodor Storm beschäftigen, sagt er.

Da bin ich wieder in der Realität. Aufgewacht. Etwas zerknittert und verspannt. Aber nicht ganz. Es gibt immernoch die ausflüge in die Fantasie anderer Menschen. Vielleicht etwas wirklicher als meine Träume, aber nicht ganz eben.

Ich fühle mich gar nicht mal so schlecht.
18.4.07 15:57


Realismus vs. Surrealismus

War das echt? War das wahr?
Kann doch nicht.. oder doch?
Ich versteh es nicht, aber vielleicht ist es ja wirklich so.

Mein Leben hat sich grad in absurden Kreisen gedreht.
Sehr ubskuren sogar.
Ich weiss nicht, ob das wirklich passiert ist, ob die Worte nicht nur funkelnde Traumwelten waren, in die ich kurz eintauche um in die andere zu reisen.

Es gibt Menschen, die verwirrter sind als ich. Und älter.
Erschreckend, wenn man irgendwie, irgendwo verwandt mit diesen ist.
Und ich bin es. Das macht mir Angst.
Es wird faszinierend, wenn zwei Menschen auftauchen, die weniger ähnlich aussehen als sie sind. Zwei Menschen die ähnlich wirr und seltsam denken. Menschen, die man eh schon bestaunt, die auf einmal doppelt vor einem sitzen und erzählen.
Von einem Thema zum anderen, ohne erkennbaren Sinn oder Grund.
Es ist toll und amüsant, und doch eher surreal und fantastisch!
Das ist kein Leben, das ist eine einzige Satire!
Es ist eine Parodie auf all das, was ohne diese Menschen wohlmöglich langweilig wäre.
Es macht Spaß ihnen zuzuhören. Es wirklich toll.
Und trotzdem kämpfe ich mit der Realität.
Ich möchte zu gerne tauschen. Ein Tag ein anderes leben führen, nämlich genau jenes, aus welchem ich so eben wundervolle Geschichten hören durfte. Es scheint so viel zu passieren, was einem normalerweise ungeachtet begegnet, und wir würdigen es nicht. Erst wenn man hört, was man hineininterpretieren könnte, oder auch nicht, vielleicht nur ein wenig, aber immerhin doch etwas.
Da macht man keinen Unterschied zwischen Familie, Beruf, Kindheit oder Gegenwart... Es ist eh absolut alles miteinander verstrickt zu einem unglaublich großen Netz.
Es ist nur Wesselburen. Eigentlich.
Aber es steckt mehr drin...

Es wird spannend, wenn man erfährt was einem selbst passieren könnte, da ja sowieso alles miteinander verbunden ist. So ist es zumindest nicht ausgeschlossen, dass ich wegen meinen nervösen Nerven 4 Wochen in ein künstliches Koma gelegt werde, oder dass ich sehr viele sehr unglückliche Ehen führen werden, oder dass ich niemals aus dieser Stadt herauskomme.
Ist doch eh einerlei. Im nachhinein habe ich sicherlich meinen Spaß an den Geschichten, die ich erleben werde.
Und ich merke, es baut sich fleißig auf. Unaufhaltsam!
So lange ich es aber noch in Grenzen halten kann, erfreue ich mich über anderer Menschen Geschichten des Alltags.

Ich kann über den Hund lachen, der zwei mal auf den Teppich gekotzt hat, weil er Schocko-Hässchen mit Silberpapier gefressen hat, und dass Kinder in schicken Klamotten auf einem Misthaufen spielen.
Ich finde es sogar toll. Ich unterschätze es doch...
So viel schwirrt mir im Kopf umher, und ich weiss nicht mal ob jemand der dies list es verstehen wird, aber ich kann nicht anders.
Es muss in einer Art festgehalten werden.
Ja, es ist zu wertvoll!

Ich bin ein begnadetes, unglaublich süßes Kind.....

Happy Birthday!
28.3.07 20:56


Frühling

Seh nur raus!
Es scheint die Sonne so klar!
Klarer wie schon lange nicht mehr!
Ist es nicht herrlich?
Ja, wie herrlich es doch ist!
Zauber dir ein Lächeln aufs Geschicht!
So tu mir den Gefallen!
Geh raus und lächle!
Es wird deiner Umwelt genauso gut tun, wie dir selbst!
Alles ist schöner mit einem Lächeln!
Lächeln und Sonne.
28.3.07 14:45


Ball Bilder

Frühlingsball 2007 im Kurgastzentrum Büsum.

Welch ein Spaß!

Welch Freude!

Beschwerden werden wie immer zurückgewiesen!

Bilder Bilder Bilder !
25.3.07 20:45


Familie auf Lebensgefahr

Tiere sind niedliche Wesen. Nicht mehr wenn sie überfahren werden.
Manche scheinen es aber gerade zu darauf anzulegen. Unerschrocken laufen sie langsam auf die Fahrbahn und schauen etwas dumm umher. Tempo 90 und Lärm. Nichts passiert. Vollbremsung. Nichts passiert...
Es war ein Fasan, der vom Leben Abschied genommen hatte. Diesen Gefallen hab ich ihm nicht erfüllt! Nicht auf konventionelle Art und Weise. Eher hätte ich ihn meine Tür gegen den Schnabel gerammt.
Es ist ja nicht, dass dies ein Einzelfall war. 5 Mal in der Woche steht dieses Vieh an der selben Straße.
Jetzt aber nicht mehr...

Ob er erlöst wurde?
9.3.07 16:53


Ich habe mein Auto aufgeräumt. Und sauber gemacht.

Dabei festgestellt habe ich, dass ich so langsam eine enge Beziehung zu meinem Gefährt(en) aufbaue. Nicht wie Freundinnen oder sowas in der Art. Viel mehr wie zu einem alten, weisen Mann.
Zwar bin ich schon älter als mein guter Opel. doch denke ich, dass er viele Erfahrungen sammeln durfte und sicher schon einiges miterlebt hat. Zu dem ist er nicht mehr der schönste und frischeste. Zu dem lässt seine Fitness und Gesundheit zu wünschen übrig, wie eben bei einem alten Mann.

Das Säubern hat mir Stellen aufgezeigt, die ich noch nicht kannte und die mich überrascht haben. Fast so als würde man einen alten Mann waschen... das ist ähnlich.
Mein Gefährt(e) ist ein sehr guter Zuhörer. Es macht es wirklich angenehm mit ihm zu reden, oder auch zu schimpfen. Er hat verständnis für mich.

Zu Anfang hatten wir unsere Konflikte miteinander und waren uns uneinig über so manche alltägliche Sache. Zum Beispiel das Gas-Kupplungsproblem. Mit der Zeit haben wir das gelöst. Auch andere Dinge haben wir aus der Welt geschaffen, die zuvor zwischen uns standen.
Er gewinnt von Tag zu Tag an Sympathie.

Natürlich lasse ich meine Einflüsse auf ihn Wirken. Er nimmt diese freundlich an ohne zu murren. Allerdings hat er auch seine eigenen Vorstellungen, die ich hie und dort beachten muss.

Wir wachsen zusammen.
Der alte Mann und ich.

Vielleicht werde ich demnächst zu einem Opel-Treff aufkreuzen.
Er ist nicht der schönste, schnellste oder tollste, aber er ist meiner. Im Prinzip...

Jede Fahr ist eine angenehme Fahrt und zaubert mir meist ein Grinsen ins Gesicht.

Auf weitere gemeinsame Erlebnisse und eine gute weiterfahrt!
28.2.07 18:32


Freitag Abend Exesse

Zu viel Wahrheit ist nicht gut. Es ist schlecht. Alkohol ist schlechter und treibt einen zur Wahrheit. Auch wenn man sie für sich behalten sollte und will.

Man will verdrängen. Man will nicht wahr haben. Wahres ist Gift. Genau wie Alkohol.

Konflikte gehören zum Leben. Man braucht sie. Man will sie nicht. Sie sind das Salz und der Pfeffer, sogar der Thymian und die Petersilie.
Unverzichtbar.
Der Wunsch nach Glück und Harmonie. Dinge, die die Perfektion wiederspiegeln. Wer will schon Perfektion... Wir wollen nur danach streben, aber keines falls erreichen.
25.2.07 19:15


Biologie Hausaufgaben

Die gemeine Schabe krabbelt umher, unbeschwert und leicht.
Sie lebt, so klein und unschuldig. Sie nimmt sich das nötigste, und lässt zurück was möglich ist.
Sie hat keine Ahnung warum sie so ist, wie sie ist. Keine Ahnung warum ihr Geschmackssinn an ihrer Außenlade sitzt oder gar, was sie mit einer Wanze gemein hat. Es ist ihr völlig egal. Sie lebt um zu erhalten, sich selbst und ihre Art.
Warum soll sie auch mehr Wissen wollen, sie hat nichts davon, würde sie wissen warum sie so ist, wie sie ist. Für sie würde sich absolut nichts ändern.
Und wer weiss schon genau, was eine Schabe alles weiss, vielleicht weiss sie mehr als wir alle zusammen.

Wir sollten mehr schabenartig sein, dann ging es uns besser.
19.2.07 20:43


Wenn ich jetzt nicht hier wäre...

Ich sehe, dass es dunkler wird. Die Sonne war schon lang nicht mehr sichtbar. Die Sonne, Grund unseres Lebens, war an diesen Tagen nur ein Wort.
Die Wärme strömte aber doch. Licht, Farben, Luft. Etwas, was es angenehmer macht.
Viel schöner als nur die Strahlen der Sonne, die zart im Gesicht kitzeln.
Ganz anders...

Und jetzt, jetzt ist mir kalt. Ich friere und zittere. Um mich herum scheint das Graue. Farbenlosigkeit umarmt mich. Es ist keine Traurigkeit, es ist leer. Platz für etwas, was nicht zu finden ist.
Ich werde wieder zu Eis.

Der Mond wird von großen Wolken bedeckt.

Es war wie Sommer.

Ein Sommer, in dem meine Seelef liegen lernte.
18.2.07 18:29


KILLERSPIELE

Wie merkwürdig es doch ist, jedes Mal wenn das Wort Mord fällt, kommen früher oder später die so verächteten Videospiele alá GTA und Doom zu sprechen. Ist es nicht verwundlich?
Vielleicht gewinnen die Medien an Gutgläubigkeit bei der Bevölkerung, die dieser Flut von Propagandha ausgesetzt wird, jedes mal wenn es heißt “ein junger Mensch hat einen Mord begannen”. Ganz egal aus welchen Verhältnissen dieser junge Mensch kam, ist auch eher eine Nebensache unter welchen die Jugendlichen erzogen werden oder auch nicht, viel wichtiger ist doch, dass sie einen Computer haben und darauf blutrünstige Killer-Amok-Vorbereitungsspiele spielen. Jedes Mal das Selbe. So lange bis alle hinterherlaufen. Man könnte dieses Verhalten glatt als Gehirnwäsche betiteln, aber nein, vielleicht ist es ja wirklich so und alle Jugendlichen, die Mario Brothers, Half-Life und Anno1608 spielen irgendwann Amok laufen müssen. Klingt doch plausibel. Kinder und Jugendliche sind eben auf sich allein gestellt und können einen ganz vernünftig und sozial werden, wenn sie unter ihren Eltern leiden müssen, vielleicht geschlagen werden oder einfach nur vernachlässigt werden, da die Eltern mit saufen beschäftigt sind. Sie können doch die Eltern mit gehobenen Zeigefinger ermahnen, und das was sie in der Schule gelernt haben bei ihnen anwenden. - das klingt in der Realität mindestens genauso absurd. Schade nur, dass sich so viele Menschen beeinflussen lassen und die jenigen überhören, die aus Erfahrung sprechen und es besser wissen. Es ist ein Trauerspiel was letztlich wohl dazu führt, dass auch bald das Internet verboten wird. Zumindest in Deutschland... Verrückte Welt.
16.2.07 17:04


Waldfrucht

Die Pfeile auf dem Bonbonpapier verweisen auf eine Seite, an der man es aufreißen soll. Was bedeutet es, wenn es nicht an dieser, sondern an der gegenüberliegenden Seite aufzureißen vermag?
13.2.07 18:16


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung