Aus dem Leben einer Verwirrten
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Woher ich komme

Frühling

Seh nur raus!
Es scheint die Sonne so klar!
Klarer wie schon lange nicht mehr!
Ist es nicht herrlich?
Ja, wie herrlich es doch ist!
Zauber dir ein Lächeln aufs Geschicht!
So tu mir den Gefallen!
Geh raus und lächle!
Es wird deiner Umwelt genauso gut tun, wie dir selbst!
Alles ist schöner mit einem Lächeln!
Lächeln und Sonne.
28.3.07 14:45


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KILLERSPIELE

Wie merkwürdig es doch ist, jedes Mal wenn das Wort Mord fällt, kommen früher oder später die so verächteten Videospiele alá GTA und Doom zu sprechen. Ist es nicht verwundlich?
Vielleicht gewinnen die Medien an Gutgläubigkeit bei der Bevölkerung, die dieser Flut von Propagandha ausgesetzt wird, jedes mal wenn es heißt “ein junger Mensch hat einen Mord begannen”. Ganz egal aus welchen Verhältnissen dieser junge Mensch kam, ist auch eher eine Nebensache unter welchen die Jugendlichen erzogen werden oder auch nicht, viel wichtiger ist doch, dass sie einen Computer haben und darauf blutrünstige Killer-Amok-Vorbereitungsspiele spielen. Jedes Mal das Selbe. So lange bis alle hinterherlaufen. Man könnte dieses Verhalten glatt als Gehirnwäsche betiteln, aber nein, vielleicht ist es ja wirklich so und alle Jugendlichen, die Mario Brothers, Half-Life und Anno1608 spielen irgendwann Amok laufen müssen. Klingt doch plausibel. Kinder und Jugendliche sind eben auf sich allein gestellt und können einen ganz vernünftig und sozial werden, wenn sie unter ihren Eltern leiden müssen, vielleicht geschlagen werden oder einfach nur vernachlässigt werden, da die Eltern mit saufen beschäftigt sind. Sie können doch die Eltern mit gehobenen Zeigefinger ermahnen, und das was sie in der Schule gelernt haben bei ihnen anwenden. - das klingt in der Realität mindestens genauso absurd. Schade nur, dass sich so viele Menschen beeinflussen lassen und die jenigen überhören, die aus Erfahrung sprechen und es besser wissen. Es ist ein Trauerspiel was letztlich wohl dazu führt, dass auch bald das Internet verboten wird. Zumindest in Deutschland... Verrückte Welt.
16.2.07 17:04


Die Kastanie sagt....

Schön, wenn einem das Anblinzeln einer Kastanie dazu bringt sie aufzuheben.
Das sagt mir doch, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Nur führt der Weg weiterhin nicht nach Wesselburen, unter gar keinen Umständen sogar.
Zu viel Mord, Gewallt und Assozialität. Durchweg.
Das Schauderhafte: Der Weg zur Assozialität beginnt schon im Kindesalter. Es ist bewiesen. Nicht, dass diese Neigung von den Eltern weitervererbt wird durch a)Ignoranz oder b)Assozialität, nein, Kinder raffen sich selbst auf um ihren Vorbildern (beispielsweise Stefan B., Sandra J., etc) nachzueifern. Durch das Tragen von "String Tangas" im Grundschulalter verzieht sich das Gehirn dermaßen, meist sogar unwiederruflich, zu einem Klumpen Brei.
Schade, werden Sie, als aufmerksamer Leser, denken, und da haben sie recht, denn wer erst einmal Brei im Kopf hat, der wird Wackelpudding in den Beinen entwickeln und das verheißt nichts gutes, nämlich das dauerhafte Leben in Wesselburen. Wenn diese Individuen tatsächlich eine Karriere aufbauen sollten, nicht gesagt in welcher Kategorie, haben sie noch die Chance in der Umgebung oder knapp hinterm Kanal zu landen.
Oder sie heiraten und werden in den weit Osten verschleppt...
Bis sie soweit sind haben sie noch viel zu lernen, was möchste ich hier nicht nennen, aber es hat nichts mit Mathematik zu tun.

Wer hat eigentlich gesagt, dass Mathematik auch nur irgendwie wichtig ist? Ich bin für die Wiedereinführung der Tauschwirtschaft!

Nur ist die Frage ob das nette Hündchen von neben an nicht netterweise unseren geliebten Apfelbaum, das einzig wahre in unseren lustigen Stadt, angepisst hat.

Oh, es gibt gegrillten Köter.

Adios.
26.9.06 17:16


Herrlicher Tag

Ich finde es toll,
zu sehen wenn eine übergroße Erdbeere an einem vorbei rolllt.
Ich finde es toll,
dass man immer den Weg zu den öffentlichen Toiletten erschnüffeln kann.
Ich finde es toll,
von Unbekannten gegrüßt zu werden.
Ich finde es toll,
andere Menschen beim Einkaufen, zu zusehen.
Ich finde es toll,
Menschen in Jogginhosen und Turnschuhen zu sehen.
Ich finde es toll,
das einzig wirklich "gepimpte" Auto der Stadt jeder Zeit zu sehen.
Ich finde es toll,
dass der Bau schon so weit fortgeschritten ist.
Ich finde es toll,
nicht wissen was hier noch zu tun ist.
Ich finde es toll,
dass endlich die Sonne scheint
Ich finde es toll,
dass es so viele Straßen gibt, die ins Leere führen.
Ich finde es toll,
die Menschen in ihren Gärten arbeiten zu sehen.
Ich finde es toll,
auf den Friedhof blicken zu können.
Ich finde es toll,
wenig bekannte Gesichter zu treffen.
Ich finde es toll,
dass ich hier irgendwann mal weg komme.

Schön..
10.6.06 17:33


Bewegung

"Oh, ich glaube da passiert was... hm.. nein, doch nicht."

Ein sehr bezeichnendes Zitat eines mir recht guten Bekannten könnte man sagen.
Sehr treffend wenn man bedenkt das Wesselburen, oh heiligste aller Kleinstäde, gemeint ist. Ja, welch Wonne dieses Örtchen voller Lebensfreude, Heiterkeit und Unbeschwertheit doch verkörpert.
Wozu größe, wenn man Herz hat. Und das haben die Wesselburener! Und ob, da kann es auch mal passieren das man ein Brötchen vom Bäcker oder einen freundlichen Gruß eines vollkommen unbekannten enfangen darf.
Der Strand und die grünen, lustigen Wiesen laden zu einem Spaziergang ein, Bäume, so schön wie nirgendwo sonst blühen hier schon im Januar, denn hier ist der Frühling zu Hause!
Die Kultur lebt!



(Dies ist entstanden durch eine Überdosis Optimismus, Ironie und Fiktion.. )
6.3.06 17:44


Besser: Wohin ich gehen werde...

Ariba, Ariba Ariba!
Ist wahrscheinlich falsch zu denken, doch ich bin der festen ?berzeugung, dass ich mir das Wochenende reglich verdient habe!
Jawoll. Auch wenn ich nicht wirklich aus meinem Kaff herauskomme, so denke ich doch, das dies ein toller, freudenhafter Abend wird. Tolle w?re es in der Karibik zu sein - Strand, bunte Cocktails mit Schirmchen, Marengie tanzende S?dl?nder, lauter tolle Leute, blaues Meer....
Planung: Urlaub machen.. irgendwo im S?den, bei fr?hlicher Musik ohne jeglichen Schwermut!
Hey, was w?r das toll. Wie es so sch?n hei?t, die Seele baumeln lassen...
Falls ich es vergessen sollte, schreib ich es mal nieder, tolle Idee? geht so, aber eigentlich h?lt mich hier weniger.
Vielleicht mal n Jahr abseits? Australien? Neuseeland? Amerika? Naja, gar nicht so abwegig...
Fremde Kulturen sind immer spannend...
Warum auch nicht, frage ich mich da.
Spricht nichts dagegen, also sobald ich sowas wie Abi hab, w?rs zumindest toll nicht hier zu sein. Nicht hier ist besser als immer hier, daher.. weg!
Herrliche Vorstellungen....

13.1.06 17:06


Dunkle Wolken verdunkeln schon den ganzen Tag die Sonne. Dauernder Nieselregen verspr?ht sich auf der Stra?e. Die Luft bewegt sich ruckartig. Die B?ume rauschen ihre Abneigung durch die Stadt. Ein Gef?hl des Unbehagens stellt sich ein, und vergeht nicht mehr. In den leeren Gesch?ften brennt Licht, auffallend hell. Demolierte Schilder verweisen die wenigen Menschen, die sich auf die Stra?e trauen, wieder zu gehen. Farblose Geb?ude scheinen ebenso leer, wie die L?den. Ich beobachte einen jungen Mann, wie er aus der Bank hetzt und sich in eine Videotheke bewegt. Ansonsten Leere, nichts als graue Leere. Kaputte und beschmierte Ger?te belagern eine Gr?n-Fl?che, die wohl mal ein Spielplatz war. Der perfekte Ort um seine Kindheit zu genie?en.

An Wesselburens Treffpunkt No1 ? dem D?ner-Imbis - treffe ich dennoch eine alte Schulkameradin. Wir kommen ins Gespr?ch. Sie erz?hlt mir freudig, dass sie die Schule abbrechen will. Sie habe einen ?tollen Job? bei ihrem Freund, mit dem sie nun auch zusammen ziehen wolle, bekommen. Ihre ausdruckslosen Augen fl?stern mir einen leidsamen Weg voller Drogeneinfl?ssen und ?Exessen zu. H?ngende Mundwinkel sprechen von einem erf?llten Leben in Wesselburen. Auf die Frage ob sie nicht vorh?tte irgendwann einmal aus dieser Stadt hinaus zu wollen, mal etwas anderes zu sehen, antwortet sie trocken ?Nein?. Es f?ngt an zu regnen. Wir laufen ein St?ck durch den angrenzenden Supermarkt, bis sie ihr Freund pl?tzlich anruft und sie los muss. Ich w?nsche ihr ein erfolgreichen weiteren Lebensweg. Sp?ter erfahre ich, dass sie in der 8ten Woche schwanger ist.

Ein schreiender Kinderwagen steht verlassen an der Kasse. Bis die Mutter kommt, vergehen Minuten. Mit einem 6-Pack Bier versucht sie sich dann noch vorzudr?ngeln. Ihr Gesicht kommt mir bekannt vor, sie arbeitet in der ?rtlichen Kneipe. Hat sie zumindest mal. Auf dem Heimweg sehe ich ein weiteres leerstehendes Geb?ude mit einem gro?en Schild im Fenster ?zu verkaufen?. Es war einmal besagte Kneipe. Ob sie wieder ein Job hat? Vermutungen lassen mich daran zweifeln.

Kein Einzelfall. Allein 5 in dieser Gegend sind in den letzten 5 Monaten geschlossen worden. Einzig die Bank, der B?cker, die Drogerie und die Apotheke haben ?berlebt. Wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis der B?cker wie die anderen seine Br?tchen auf eine andere Weise verdienen muss. Industrieb?cker erobern immer mehr die l?ndlichen Selbst-Back-B?ckereien. Wie M?cken zum Licht fliegen die Menschen in die kuschelig warme Abteilung des B?ckergiganten um seine Familie mit warmen Fertigbr?tchen zu versorgen. Die Verk?uferrinnen strahlen mit einem freundlich genervten Blick in die Massen.

Auf dem Weg zum Bahnhof strahlt mir eine gute Freundin entgegen, die grade im Berufsleben aufgenommen wurde. Genervt, gestresst und voll beladen mit Unn?tzen Informationen berichtet sie von dem Leben als arbeitst?tige B?rokauffrau in B?sum. Und verflucht es. Doch weiter zur Schule gehen und einen besser Abschluss bekommen, nein, das kommt auch nicht in Frage. So muss sie sich eben damit abfinden, zumindest die n?chsten 3 Jahre, bis sie ins Ausland geht oder in eine n?chst gr??ere Stadt. Doch wenn sich hier eine M?glichkeit ergibt, wird diese jedoch gnadenlos genutzt, damit man bei den Freunden bleiben kann. Die Chancen hier ?bernommen zu werden, sind ?berw?ltigend gering. Ihre gef?rbten blonden Haare verwehen in einer B?e. Das einzige wovon man hier leben k?nne, w?re die Sozialhilfe mit Kindergeld. Doch wer will das schon? Nun, eben jedem das seine.
Ihr Zuhause liegt auf meinem Weg. Wir unterhalten uns noch ?ber alte Zeiten in der Schulzeit und was wohl aus den anderen geworden ist.
Ein paar kleinere Kinder rennen mich fast um. Was wird wohl ihr Weg sein sp?ter? Aus was f?r einen Teil der Wesselburener Gesellschaft m?gen sie kommen? Haben sie noch eine Chance auf eine richtige Zukunft oder enden sie als soziales Nebenprodukt, welches teuerer in der Unterhaltung ist als das sie einbringen? Aus ihrem lauten Geschrei vernehme ich eine klare Ablehnung gegen die Schule, ausgeschm?ckt in feinster Verkalsprache. Mit 8 Jahren solche W?rter zu beherrschen, ist beruhigend. Das Jahr 2050 wird kommen und eine neue Generation mit sich bringen. Wenn nicht vorher die globale Erw?rmung zur Ausrottung der Menschen beitr?gt.

F?r einen kurzen Moment blickt die Sonne nun doch durch die Wolkendecke. Sie spiegelt sich in den zahlreichen Autos, mit den nicht heimischen Kennzeichen. Alle diese Menschen, die hier vorbei fahren und das Grau einer ganzen Stadt w?hren einer Rotphase wahrnehmen und sobald die Ampel auf gr?n umschl?gt, weiter fahren k?nnen. Sie stellen sich vor wie es w?re hier zu leben, und fahren einfach weiter in ihren schicken Neubau mit dem gro?en Garten in einer auflebenden neuen Stadt. Sie denken an ihre Jugend in einer ?hnlichen Stadt und erfreuen sich dar?ber, dass sie es geschafft haben nicht vor dem 19. Lebensjahr nicht schwanger zu werden. Und dann sehen sie nur noch die weiten Felder und die gro?e Freiheit.

?Freiheit hei?t Verantwortung. Deshalb wird sie von den meisten Menschen gef?rchtet.? So schrieb schon einst George Bernard Shaw (1856-1950), ir. Schriftsteller.

Es ist ein Teufelskreis aus denen die meisten nicht mehr heraus gelangen. Selbst wenn sie wollten, ist es schwierig in ihrer Umgebung oder auch au?erhalb Fu? zu fassen und ein geregeltes Leben mit einem vern?nftigen Job zu beginnen. Den meisten bleibt keine andere Wahl. Vielleicht wissen sie es auch nicht besser. Die M?glichkeiten auf dem Land sind begrenzt, man muss daraus machen was f?r einem am besten scheint. Einige schlagen andere Wege ein und landen am Abgrund. Andere schaffen es sich zu retten und eine Karriere anzufangen. Es ist alles m?glich, es besteht immer eine M?glichkeit.

Die Wolken brechen f?r die letzte Stunde auf und die Sonne scheint auf das kleine St?dtchen.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer, ein Zeichen? Vielleicht. Die Zukunft ist unbestimmt, auch f?r die Existent lebloser St?dte, die insgeheim voller Leben stecken.


(23.8.05; written by Anke)
7.1.06 21:23





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