Aus dem Leben einer Verwirrten
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Erkenntnisse

Der Tag an dem ich etwas verlor

Ein ziemlich sonniger Tag war es. Es war ein wirklich schöner Dienstag. Schön. Aber das hielt nicht lange an. Er war am frühen Nachmittag schon vorbei.

Nur einen Tag zuvor hatte ich einen Termin mit der netten Frau am anderen Ende der Leitung vereinbart. Auf der Visitenkarte stand in kursiven Lettern – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie. Das ist es, was mir der Tag versprach. Höllenqualen.
Der restliche Montag war geprägt von Fressorgien. Vorsorge ist besser als Nachsicht, dachte ich bei mir und verschlang 1 bis 5 Brote.

Die Sonne weckte mich erst recht spät. Allgemeines Befinden – doch, recht akzeptabel. Ein Blick in den Spiegel – Hey, gar nicht so scheiße.

Es gab Nudelsalat mit Buletten. Nicht grad mein Leibgericht, aber es war eh zu warm um wirklich viel zu Essen. Vielleicht ein Fehler.

Schon früh riss mich mein Vater aus einem Tagtraum, den ich im Garten träumte.
Es geht los. Die Fahrt in die graue Stadt. Wusste gar nicht, dass man eine ganze Stunde einplanen muss um dorthin zugelangen.
Aber wie schön die Stadt doch ist. Und wo man überall Essen könnte…

Am Ende der verlockenden, von Menschen durchwimmelten Straße war nun diese grau-braune, nichts sagende Tür mit der Nummer 3 dran. Vielleicht waren mal Glaselemente in der Tür, die skrupellos und voller Wut eingetreten wurden. Vielleicht hat der Hausbesitzer auch nur keinen Geschmack. Man weiß es nicht. Ich ging einfach hindurch, in ein Treppenhaus, welches der Tür entsprach.

Im 1. Stock befindet sich ein Schild mit den gleichen kursiven Worten wie auch der Visitenkarte: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie.
Erstaunlicherweise sieht es bei Ärzten, jeglicher Gattung, gleich aus. Keine wirklich hübschen Bilder, keine jungen Männer, die einen ablenken könnten, keine Auffälligkeiten. Nur ein länglicher Flur mit einem Tresen.
Die Stimme der Frau erkenne ich sofort wieder. Sie hat mir das hier eingebrockt.
Und knüpft mir verdammte 10€ ab. 10€ für Schmerzen, Leiden und Schwellungen.
Wie unfair…

Lieblos reicht sie mir ein Klemmbrett mit einem langweiligen Zettel zum Ausfüllen.
Medikamente? Nein. Schwangerschaft? Nein. Name? Nein.

Es ist niemand anderes im sonnendurchfluteten Wartezimmer.
Und die Aussicht lässt auch zu wünschen Übrig.
Es bleibt die Hoffnung schnell dran zu kommen.
Und ja, da geht es auch schon gleich los mit der Sause!

Für einen Zahnarzt ist es ein wirklich angenehmer Behandlungsraum.
Groß, ein bisschen Schattiger als das Wartezimmer, ziemlich modern.
Ein bisschen Small Talk verdrängt die Langeweile. Welche Langeweile?
Das gefällt und lässt Freude aufkommen. Besonders das Andy Warhol Bild an der Wand.
Ich kann mich gar nicht weiter umgucken, da hängt auch schon die ein oder andere Spritze in meinem Zahnfleisch.
Was war das? Was war mein letzter Gedanke?
Egal, nun ist es zu spät um wegzurennen. Realisiert. Freude schlägt um in ein Ganzkörperpochen.

Ich muss den Raum wechseln. Das Schild mit der Aufschrift „OP-Raum“ lässt mich nicht ruhiger werden.
Wieder wird mir ein Klemmbrett in die Hände gedrückt. „Bewilligung zur Entnahme der Zähne“ . Wo ist das Kästchen für nein, ich hab’s mir anders überlegt?
Die Unterschrift wird zum gekritzelten Wirrwarr.
Das war’s dann wohl.

Mir werden mehrere Lagen Handtuch unter den Kopf und auf meine Kleider gelegt.
Kein schönes Gefühl. Die Dame in Weiß schließt die Jalousien. Es wird so dunkel.
Aber immer wärmer.
Ein paar letzte Tests, ob meine Wahrnehmung auch wirklich beeinflusst wurde und dann geht’s auch schon los.
Tatsächlich sollten nur 2 Zähne gezogen werden. Den dritten hätte ich noch abwehren können. Das wird schon nicht so schlimm werden. Immer raus damit.

In der nächsten halben Stunde musste ich auf Gummipfropfen beißen, habe eine unnatürliche Knack-Geräusche gehört, wurde in mir herumgebohrt und habe ich eklige Drücke empfunden.
Ungeahnte Schimpfwörter, unheimlich philosophisches Zeugs und teilweise sogar nackte Männer sind durch meinen Kopf geflogen. Alle im Zusammenhang zueinander. Ein großes Chaos, was in dem Moment irgendwie Sinn gemacht hat.
Ein paar Minuten mehr „Ablenkung“ und ich hätte vielleicht die Formel für ewigen Frieden und Freude auf Erden entdeckt.

Irgendwann war es vorbei. Gefühlte 3 Stunden später wachte ich aus meinem tranceähnlichen Zustand auf und hatte kein Gefühl mehr in meinem Kiefer. Was gut so war. In diesem Moment.
Betäubt ließ ich mich zu einer überteuerten Zahnbürste überreden und verschwand ohne was zu sagen.
Ich muss meinen Peinigern keinen schönen Tag wünschen.

Auf dem Weg nach Hause sprach ich kaum. 3 Sätze nach dem Muster Subjekt-Prädikat-Objekt mussten reichen.

Das Wetter wurde währenddessen immer besser und sonniger. Ein Tag um ihn am Strand zu verbringen, mit Freunden zu teilen und Eis essen zu gehen.

Ich rannte noch einmal sprachlos durch den Ort, von Apotheke zu Apotheke, nahm verschiedene Tabletten und weinte mich in den Schlaf.

Als Andenken an diesen wundervollen Tag durfte ich die Zähne behalten.
Als Erinnerung an eine schöne Zeit. Eine Zeit mit Weißheitszähnen. Eine unbeschwerte Zeit.
Eine Zeit ohne Schmerzen und Hamsterähnlich angeschwollene Wangen.
3.7.08 21:27


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Morgens früh

Stehe morgens auf und schaue einfach nicht aus dem Fenster.
Es wird die besser gehen.
Fange den Tag mit einem zynischen Gedanken an.
Es wird dir besser gehen.
Dusche mit einer netten Melodie in den Ohren.
Es wird dir besser gehen.
Höre Thomas d. - Rückenwind.
Und es wird dir besser gehen.
Schmeiß die blöden Tabletten zusammen mit 2 grünen und 1 lila Smarties ein.
Und es wird dir besser gehen.

Denk dir die Sonne. Lasse sie aus dir heraus strahlen.
Jeder hat es verdient zu strahlen, also strahle und andere werden mit dir strahlen.
29.6.07 08:45


Realismus vs. Surrealismus

War das echt? War das wahr?
Kann doch nicht.. oder doch?
Ich versteh es nicht, aber vielleicht ist es ja wirklich so.

Mein Leben hat sich grad in absurden Kreisen gedreht.
Sehr ubskuren sogar.
Ich weiss nicht, ob das wirklich passiert ist, ob die Worte nicht nur funkelnde Traumwelten waren, in die ich kurz eintauche um in die andere zu reisen.

Es gibt Menschen, die verwirrter sind als ich. Und älter.
Erschreckend, wenn man irgendwie, irgendwo verwandt mit diesen ist.
Und ich bin es. Das macht mir Angst.
Es wird faszinierend, wenn zwei Menschen auftauchen, die weniger ähnlich aussehen als sie sind. Zwei Menschen die ähnlich wirr und seltsam denken. Menschen, die man eh schon bestaunt, die auf einmal doppelt vor einem sitzen und erzählen.
Von einem Thema zum anderen, ohne erkennbaren Sinn oder Grund.
Es ist toll und amüsant, und doch eher surreal und fantastisch!
Das ist kein Leben, das ist eine einzige Satire!
Es ist eine Parodie auf all das, was ohne diese Menschen wohlmöglich langweilig wäre.
Es macht Spaß ihnen zuzuhören. Es wirklich toll.
Und trotzdem kämpfe ich mit der Realität.
Ich möchte zu gerne tauschen. Ein Tag ein anderes leben führen, nämlich genau jenes, aus welchem ich so eben wundervolle Geschichten hören durfte. Es scheint so viel zu passieren, was einem normalerweise ungeachtet begegnet, und wir würdigen es nicht. Erst wenn man hört, was man hineininterpretieren könnte, oder auch nicht, vielleicht nur ein wenig, aber immerhin doch etwas.
Da macht man keinen Unterschied zwischen Familie, Beruf, Kindheit oder Gegenwart... Es ist eh absolut alles miteinander verstrickt zu einem unglaublich großen Netz.
Es ist nur Wesselburen. Eigentlich.
Aber es steckt mehr drin...

Es wird spannend, wenn man erfährt was einem selbst passieren könnte, da ja sowieso alles miteinander verbunden ist. So ist es zumindest nicht ausgeschlossen, dass ich wegen meinen nervösen Nerven 4 Wochen in ein künstliches Koma gelegt werde, oder dass ich sehr viele sehr unglückliche Ehen führen werden, oder dass ich niemals aus dieser Stadt herauskomme.
Ist doch eh einerlei. Im nachhinein habe ich sicherlich meinen Spaß an den Geschichten, die ich erleben werde.
Und ich merke, es baut sich fleißig auf. Unaufhaltsam!
So lange ich es aber noch in Grenzen halten kann, erfreue ich mich über anderer Menschen Geschichten des Alltags.

Ich kann über den Hund lachen, der zwei mal auf den Teppich gekotzt hat, weil er Schocko-Hässchen mit Silberpapier gefressen hat, und dass Kinder in schicken Klamotten auf einem Misthaufen spielen.
Ich finde es sogar toll. Ich unterschätze es doch...
So viel schwirrt mir im Kopf umher, und ich weiss nicht mal ob jemand der dies list es verstehen wird, aber ich kann nicht anders.
Es muss in einer Art festgehalten werden.
Ja, es ist zu wertvoll!

Ich bin ein begnadetes, unglaublich süßes Kind.....

Happy Birthday!
28.3.07 20:56


Familie auf Lebensgefahr

Tiere sind niedliche Wesen. Nicht mehr wenn sie überfahren werden.
Manche scheinen es aber gerade zu darauf anzulegen. Unerschrocken laufen sie langsam auf die Fahrbahn und schauen etwas dumm umher. Tempo 90 und Lärm. Nichts passiert. Vollbremsung. Nichts passiert...
Es war ein Fasan, der vom Leben Abschied genommen hatte. Diesen Gefallen hab ich ihm nicht erfüllt! Nicht auf konventionelle Art und Weise. Eher hätte ich ihn meine Tür gegen den Schnabel gerammt.
Es ist ja nicht, dass dies ein Einzelfall war. 5 Mal in der Woche steht dieses Vieh an der selben Straße.
Jetzt aber nicht mehr...

Ob er erlöst wurde?
9.3.07 16:53


Freitag Abend Exesse

Zu viel Wahrheit ist nicht gut. Es ist schlecht. Alkohol ist schlechter und treibt einen zur Wahrheit. Auch wenn man sie für sich behalten sollte und will.

Man will verdrängen. Man will nicht wahr haben. Wahres ist Gift. Genau wie Alkohol.

Konflikte gehören zum Leben. Man braucht sie. Man will sie nicht. Sie sind das Salz und der Pfeffer, sogar der Thymian und die Petersilie.
Unverzichtbar.
Der Wunsch nach Glück und Harmonie. Dinge, die die Perfektion wiederspiegeln. Wer will schon Perfektion... Wir wollen nur danach streben, aber keines falls erreichen.
25.2.07 19:15


Waldfrucht

Die Pfeile auf dem Bonbonpapier verweisen auf eine Seite, an der man es aufreißen soll. Was bedeutet es, wenn es nicht an dieser, sondern an der gegenüberliegenden Seite aufzureißen vermag?
13.2.07 18:16


Tiefen der Seele

Niemand weiss genau, was in mir vorgeht. Glaubt man mir meine Worte? Werden sie gleich ignoriert oder einfach vergessen? Als Hirngespenster abgestempelt oder für unrealistisch erklärt? Wer hält mich schon für ganz bei trost.
Kann ich mir selbst glauben schenken oder sollte ich das besser lassen um mich und meine Umwelt vor Schmerzlichkeiten zu schützen?
Vielleicht...
Aber ich tue es nicht! Ich sehe keinen Grund um meine Gedankengänge nicht weiter auszuführen und sie verkümmern zu lassen, nur weil sie im ersten Moment falsch erscheinen könnten. Ich finde einen Weg, der richtig ist, auch wenn es der Weg ist, der nur für mich richtig ist. Es gibt keine Wegweiser, die einen Helfen könnten das "Wahre" zu finden.
Vielmehr ist es neblig und duster. Es liegt Regen in der Luft und ein tiefschwarzes Gewitter braut sich über einem zusammen. Man muss in der Eile einen Unterschlupf finden. Verirren mag man sich schnell dabei. Und wenn man nicht aufpasst, landet man im tiefsten Wald.
Der Wald, als Ort der Ruhe und Natürlichkeit. Der Ursprung. Vollkommenheit in ihrer schönsten From. Die einzige Vollkommenheit.
Hitzige Köpfe haben hier keine Chance. Der Wald ist gnadenlos, man muss mit dem Wald zusammenkommen, nicht der Wald mit dir.
Jeder ist anders als du.
6.2.07 17:00


Nachschub

Die Schwarz-Weisse Nacht

Fotos

Lustiges passierte an diesem Abend......

to be continued...
4.2.07 14:45


Gesellschaft ist doof

Ich habe es geschafft!

Zunächst meine Schreibblockarde zu überwinden, was ein sehr großer, emotional bewegener Moment für mich ist, der sowohl befreiend als auch anregend ist, zu dem mich gesellschaftlich in ein tiefes Loch, vermutlich ohne Boden, zu stürzen.

Aber befassen wir uns erstmal mit den Gründen der Blockarde. Schule. Klausuren. Allgemein herrschende Panik. Mord und Todschlag in meiner Lieblingsstadt.
Ständige Angst beim Autofahren angehalten und spontan mal erschossen zu werden,weil mein linkes Rücklicht nicht funktioniert, haben mir über Nächte den Schlaf geraubt. Da ist es schwer klare Gedanken zu fassen, gar sie nieder zu schreiben. Da wir wissen, dass jeder PC-Besitzer ein potentieller Mörder ist, sollte man jeden Schritt bedenken.
Zu dem war Weihnachten, die Zeit voller sinnloser Hektik und erstickende Hitze davor, und die Zeit der absoluten Kälte und vollgefressenen Leere danach. Und Silvester.
Da vergisst man sich selbst schon mal. Das kann vorkommen. Macht aber nichts...

Viel interessanter für dich, Leser, ist doch bestimmt mein Schicksal. Jeder will wissen, was anderen Menschen passiert. Das gibt Mut und Hoffnung, dass das eigene Leben besser und schöner ist, als das der anderen, und man ruhigen Gewissens weiter leben kann, mit der Gewissheit dass es anderen noch schlechter geht. Gewiss klappt das nicht immer, aber oft. Man könnte gewissermaßen auch sagen, dass Schadenfreude, die schönste Freude ist.

Ob Mister Fidelio JR. sich wohl schonmal mit dem Leid anderer befassen musste um sein eigenes zu überspielen? Irgendwie bezweifle ich es.
Zumal er mit dem Papst verglichen wurde. Ironie ist herrlich. Kann nur unangenehme Auswirkungen auf das eigene Gemüt haben, wenn man plötzlich und unverhofft bemerkt, dass betroffener, über den man so schön hergezogen ist in dem Moment, hinter einem steht und, vermutlich, alles mitgehört hat.
Und so sehr habe ich gehofft mit ihm Freundschaft zu schließen. Ein Bild von einem Mann. Schick gekleidet, kekcke Frisur, Geld, charmantes Lächeln, eine Augenbraue...
Es gibt Menschen, denen man nicht einfach ins Gesicht sehen kann und freundlich sein kann. Das sind Menschen, wie Mister Fidelio JR., Menschen mit nur einer Augenbraue.
Man möchte mitleid haben, wie mit einem Dreibeinigen Hund, aber man lacht ja doch, weil es so absurd ist.
Tiere wehren sich nicht, bei wohlhabenden Figuren der Gesellschaft, mit Geld und Einfluss, ist das anders.

Ich bin der Meinung:

Das muss sich ändern.

Die Einaugenbrauigkeit des reichen Sohnemanns des Steak-Imperiums sollte uns, normales, mittelmäßiges, nicht BMWfahrendes Volk endlich animieren gegen die Obrigkeit zu erheben! Ja! Ein Schritt dahin ist es die Obrigkeit mit ihrem Steak-Imperium zu entstellen, was in Mr.Fidelio JR´s Fall nicht sonderlich schwer ist. Zeigt es ihm! Macht den Einaugenbrauigen! Tanzt das Brot...
Macht euch lustig, über wirklich lustige Menschen und haltet euch nicht zurück!
Freie Gedankenäußerung... Juhu!

Erbitterter Kampf, nur weil ich selbst nie so sein werde wie M. ....
Vielleicht ist es nur eine Kompensierung meiner Peinlichkeit...
Aber ich habe recht!


Wir sehen uns in der a23, Mister!
3.1.07 13:30


Katastrophen

Es ist schon wieder Wochenende.
Hätte denn jemand gedacht, dass es doch noch soweit kommt?
Haben wir nicht alle damit gerechnet, dass etwas fürchterliches passiert? Hunger; Not; Hungersnot; Explosionen; Lehrerstreiks.. alles wäre möglich gewesen und es ist nichts eingetreten. Sogar der Stundenlauf oder auch liebevoll Lauftag genannt ging ohne Tote zu ende.

Was soll man davon halten? Unsere alltägliche Welt ist einfach zu langweilig. Das muss alles am Wochenende aufgeholt werden. Auch wenns nur mit zusätzlichen Mittel zu erreichen ist. Aber wenn die rosa Elefanten erst einmal in Fahrt sind, dann reißen sie sogar den Hasen Frank mit sich.

Ach ja, und Volljährigkeit genießen.
Vielleicht sollte ich öffters mal laufen. Es bringt mich auf frische Gedanken.
Schön, Mensch zum Austauschen von Gedanken, wo bist du?
22.9.06 15:35


Invasion? Regierungswahn?

An Tagen, wie diesen, dreht die meinige Paranoia vollkommen auf und lässt nichts aus um mich zu verwirren. Krankhaft? Ich hoffe nicht.. Aber möglich, befürchte ich, weiss ich nicht, auch egal...
Zu diesen Vermutungen, nein, Tatsachen schließe ich auf Grund mysteriöser Ereignisse. Logisch. Erst gestern habe ich ein Gespräch geführt, in dem wir beschlossen haben einen Hecken-Drohbrief zu schreiben, da die Hecke zu überwuchernd war. Der Schreck lies mich aber heute erschaudern, als ich sah, dass die Hecke gestutzt wurde. Hat da jemand zugehört? Werde ich von Heckenbesitzern verfolgt? Bin ich gar ein Heckenidol ohne es zu wissen?
Und da wäre da noch die unbeendete Sache mit dem Telefon. Selbst meine werte Mutter meint Stimmen zu hören. Ist Paranoia vererbbar? (ein seltsames Wort)
Und der russische Zoll muss auch einen oder mehrere Gründe haben, warum er mich eine halbe Stunde lang festhält. Macht er doch nicht grundlos. Verflixte Kiste.
Und ich werds nie erfahren, was wirklich ist. Verwirrend, zumindest ein bisschen, es sei denn ich gewöhn mich dran, aber dazu bin ich nicht in der Lage, schätze ich.

Nun, muss ich halt mit dem doofen Gefühl leben.
Ich setzt derweil meinen aus Alu-Folie gefertigten Gedankenabfänger auf und male mir eine Pyramide auf die Stirn.
Sie werden kommen und uns holen....
28.6.06 14:43


Motto des Wochenendes: Freude

Staub! Dreck! Hitze! Regen!

Ja, ein herrliches Wochenende liegt hinter mir. Das nächste kann kommen!

Das Hurricane hat seinem Namen alle ehre gemacht und einen netten Abschied für alle Abreisenden gebracht. Ein herrlicher Monsun! Nein.. ein Hurricane, der über und durch uns hinwegflog!
Aber das Ende allein, macht das Festival noch lang nicht aus. Natürlich nicht. Es war ein Melodram der Melodien. Der Bass der stätig im Rythmus pulsierte und durch den Körper floss. Menschenmassen, die friedlich und unkontroliert Spaß an der Musik beipflichten. Manu Chao an dieser Stelle ist sehr erwähnenswert.
Da kann man nur das Hier und Jetzt bejubeln und befeiern. Mit allen Körperteilen schunkeln und winken.
Tanzen. Feiern! Spaß haben!

Unter diesem Motto stand nunmal das Wochenende, das ließ sich auch nicht vermeiden. War auch nicht erwünscht.

Ebenfalls tolle Künstler wie die Arctic Monkeys oder Maximo Park steuerten an diesem Tag auch noch dazu.

Mein Herz glühte allerdings auch - unter anderem wegen der Hitze - für Tomte, die sich sogar bequemten sich vor den Wasch- und Toilettenbereich zu stellen. Das nenne ich Mut...
Nur hatte es keinerlei Auswirkungen auf eine halbe Stunde Warterei um auf die gepflegten Toiletten zu kommen.

Zu erwähnen ist das Fußballspiel Schweden - Deutschland. Großartiges Erlebnis trotz unmut gegenüber dem Ball und dem Spiel drum herum. Wenn Massen sitzen, dann sitzen sie überall.
Jubel und Freude.

Musikalisch mit den tollsten Bands untermalt... The Raconteurs... Mando Diao (die ich fast Hautnah erleben durfte) ... Strokes.. Adam Green ... Ach es war herrlich ...
Wenn man bedenkt wie grau der Alltag sein kann, freut man sich über alles andere.

Eine dunkle Wolke auf der Sonnenseite aber war, dass die Kamera, die sich mein - noch - nennen darf das Arschloch des Wochenendes war. Dieses Ding gehört in den Matsch geworfen, nur doof, dass es zeitseise so staubig war....

Die Sahara zu Gast in meiner Lunge.

The Cardigans.. Billy Talent.. ein schöner Schluss für so ein Wochenende! Die Sonne lachte mit uns. Was hat gefehlt? Das Grillfleisch zumindest nicht. Leicht angewürzt und schon gut angetaut bzw. pisswarm hat es sich prima auf dem Grill gemacht.
Gibt es etwas schöneres als ein Stück Fleisch auf dem Grill?
Da kann kein Tintenfisch der Welt mithalten...

Wie oben schon erwähnt, ist das Hurricane seinen Namen nachgegangen und hat uns ein schönes Gewitter bescherrt.
So war damit das Waschen überflüssig geworden und man hat sich im Regen gesuhlt ohne sich bewegen zu müssen. Luxus pur.
Der Dreck unter den Fingernägeln wird aber bleiben, sowie die Erinnerung.

Ein schönes Wochenende - von Donnerstag bis Dienstag - geht damit zu Ende.

Aber niemals ganz! Denn sobald ich Helga gefunden hab, schnapp ich sie mir und reise weiter zum nächsten musikalischen Leckerbissen!

Gute Nacht, ich brauche schlaf....
27.6.06 19:40


Wort

Schön, ein schönes Wort kann Freude bringen.
Das Wort allgemein ist ein tolles, schönes. Gibt es ein schöneres?
Ein so universelles? Über all so wunderschön einsetzbar und vollkommen.
13.6.06 16:04


Wärme, Licht, Sonne, Hitze.

Alle Gedanken gehen schmelzen. Wie Eis in der Sonne. Zuerst werden sie unwahrscheinlich creamig, kurz danach sind sie eins und unerkennbar. Mit einem etwas verwirrten Blick auf die Einheit wird die ehemalige Bedeutung komplett vergessen. Auch gut so.
Die Fußbälle werden gekickt und die Straßen bleiben frei für wichtigeres als konsumorientiertes Verhalten. Eine schöne Zeit könnte man meinen.
So zeigt die WM ihre schönen Seiten, abgesehen von einer vielfalt von Produkten, die überall auftauchen und mit Pfeilen auf sich aufmerksam machen.
Sicherlich auch ein Anlass um aus das Denken nachzulassen und sich hingebungsvoll den Instinkten folgen. Zu weinen, zu feiern, zu trinken. Alles ist möglich. Wenn man will..
Der Wille ist immer dabei. Man muss ihn nur richtig einsetzen und dann hat man es. Egal was. Es.
Verträumte Blicke in den Himmel. Hoffentlich bleibt es so schön...
13.6.06 15:40


Periode des Leidens

Ein herrliches lähmendes Gefühl ist es. Man könnte die Betäubung der Oberlippe ausnutzen. Keine Frage. Doch sähe das Ergebnis sicherlich nicht besonders aus. Immerhin soll sie ja auch zur Schmerzunempfindlichkeit beitragen, warum nicht mal nen Pflock durch die Lippe schieben? Eben, weils doof aussieht.
Die Rede ist vom tollsten aller Ärzte, dem Zahnarzt, und ich bin sein Opfer, mit dem er sich den Mercedes finanziert. Schönes Gefühl. Alle haben es gewusst, doch nicht geglaubt, doch so ist es wirklich! Wenn die Ärzte denken man sei bewusstlos, so reden sie über all ihre Sorgen, Probleme und Ängste. In dem Fall: Autos. Schwieriges Thema, durchaus. Ich dagegen erinnere mich dafür noch an das grelle Licht... mit der Markenaufschrift "Volux". Das reicht meines Erachtens auch prima aus um einen Zahnarztbesuch zu beschreiben. Was während der Behandlung mit Betäubung unmöglich erscheint, wird erst nach Stunden der Ausnüchterung erkennbar (nein, Alkohol beschleunigt diesen Vorgang nicht). Der Arzt im weiß-blauem Ringel-Pulli hat gefuscht... Es dauernt nicht lange und ich habe die Füllung eigenhändig aus meinen Mund entfernt.. Vermutlich hat er die Füllungsmasse mit einfachem Bauzement verwechselt. Kann ja schließlich mal vorkommen.
Immerhin hat er seine Zangen und andere Folterwerkzeuge aus meinem sehr empfindlichen Mund entfernt. Wer weiss, vielleicht würg ich demnächst n Skalpell aus. Das wäre ein wahrlich feierlicher Augenblick.

Und bald kommt der nächste Termin....
18.5.06 08:02


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