Aus dem Leben einer Verwirrten
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Nachschub

Die Schwarz-Weisse Nacht

Fotos

Lustiges passierte an diesem Abend......

to be continued...
4.2.07 14:45


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Vom Menschen

Es war ein mal eine Gruppe von Menschen, die in der Masse der vielen nicht bemerkenswert waren. Sie lebten nebeneinander ohne die Existenz der anderen wahr zu nehmen. Sie waren nicht besonders klug, aber auch nicht besonders dumm, sie waren nicht sehr hübsch oder auffallend hässlich. Sie waren selbstverständlich, so wie jedes einzelne Grashalm auf einer Sommerwiese und niemand macht sich Gedanken warum jedes Einzelne da ist, wo es ist. Sie sind einfach da. Und es ist gut, dass sie da sind.
Und doch, jeder einzelne dieser Menschen besaß etwas, was genial war. Etwas, was nur er besaß. Etwas, was für andere nutzlos und sinnentleert schien. Aber es war bedeutend. Sehr bedeutend. Ohne diese Eigenschaft wäre das Leben des jeweiligen unbegründet. Es würde ihn zu einer falschen Note in einer Symphonie degradieren. Ein Fehler ohne Absicht. Er würde in der Leere schweben.
Doch niemand sieht seine Fähigkeiten im Alltag. Sie liegen nutzlos im Wind. Eine Schande sie verkommen zu lassen. Sie sollen entdeckt und gehalten werden, fest von den Häden umklammert.
Ihr vollkommenes Potenzial liegt jedoch vielmehr im Ungewissen. Das Ungewisse, was sich hinter jedem Gesicht versteckt. Unzählige Möglichkeiten stehen offen, würde man nur hinter die Fassaden blicken, würde man sich vereinen, und nicht nebeneinander schweben. Alles würde erleuchten in bunten, schillernden Farben. Eine bessere Welt ginge empor aus kahler Tristesse.
Die Menschen sollen sich entwickeln. Niemand legt werd auf Zerstörung. Eine Welt voller schöner Ideen, Melodien und Geschichten gilt es entstehen zu lassen. Wer soll dies tun, wenn nicht wir, jedes einzelne Individuum?!
Würden diese Menschen ihre Ideen teilen, so kämen Ergebnisse wie Flüsse den Berg hinab. Zunehmende Unterschätzung blockiert diesen Fluss.
Bewegt euch aus den Sesseln und lernt zu denken!
6.2.07 16:42


Tiefen der Seele

Niemand weiss genau, was in mir vorgeht. Glaubt man mir meine Worte? Werden sie gleich ignoriert oder einfach vergessen? Als Hirngespenster abgestempelt oder für unrealistisch erklärt? Wer hält mich schon für ganz bei trost.
Kann ich mir selbst glauben schenken oder sollte ich das besser lassen um mich und meine Umwelt vor Schmerzlichkeiten zu schützen?
Vielleicht...
Aber ich tue es nicht! Ich sehe keinen Grund um meine Gedankengänge nicht weiter auszuführen und sie verkümmern zu lassen, nur weil sie im ersten Moment falsch erscheinen könnten. Ich finde einen Weg, der richtig ist, auch wenn es der Weg ist, der nur für mich richtig ist. Es gibt keine Wegweiser, die einen Helfen könnten das "Wahre" zu finden.
Vielmehr ist es neblig und duster. Es liegt Regen in der Luft und ein tiefschwarzes Gewitter braut sich über einem zusammen. Man muss in der Eile einen Unterschlupf finden. Verirren mag man sich schnell dabei. Und wenn man nicht aufpasst, landet man im tiefsten Wald.
Der Wald, als Ort der Ruhe und Natürlichkeit. Der Ursprung. Vollkommenheit in ihrer schönsten From. Die einzige Vollkommenheit.
Hitzige Köpfe haben hier keine Chance. Der Wald ist gnadenlos, man muss mit dem Wald zusammenkommen, nicht der Wald mit dir.
Jeder ist anders als du.
6.2.07 17:00


Waldfrucht

Die Pfeile auf dem Bonbonpapier verweisen auf eine Seite, an der man es aufreißen soll. Was bedeutet es, wenn es nicht an dieser, sondern an der gegenüberliegenden Seite aufzureißen vermag?
13.2.07 18:16


KILLERSPIELE

Wie merkwürdig es doch ist, jedes Mal wenn das Wort Mord fällt, kommen früher oder später die so verächteten Videospiele alá GTA und Doom zu sprechen. Ist es nicht verwundlich?
Vielleicht gewinnen die Medien an Gutgläubigkeit bei der Bevölkerung, die dieser Flut von Propagandha ausgesetzt wird, jedes mal wenn es heißt “ein junger Mensch hat einen Mord begannen”. Ganz egal aus welchen Verhältnissen dieser junge Mensch kam, ist auch eher eine Nebensache unter welchen die Jugendlichen erzogen werden oder auch nicht, viel wichtiger ist doch, dass sie einen Computer haben und darauf blutrünstige Killer-Amok-Vorbereitungsspiele spielen. Jedes Mal das Selbe. So lange bis alle hinterherlaufen. Man könnte dieses Verhalten glatt als Gehirnwäsche betiteln, aber nein, vielleicht ist es ja wirklich so und alle Jugendlichen, die Mario Brothers, Half-Life und Anno1608 spielen irgendwann Amok laufen müssen. Klingt doch plausibel. Kinder und Jugendliche sind eben auf sich allein gestellt und können einen ganz vernünftig und sozial werden, wenn sie unter ihren Eltern leiden müssen, vielleicht geschlagen werden oder einfach nur vernachlässigt werden, da die Eltern mit saufen beschäftigt sind. Sie können doch die Eltern mit gehobenen Zeigefinger ermahnen, und das was sie in der Schule gelernt haben bei ihnen anwenden. - das klingt in der Realität mindestens genauso absurd. Schade nur, dass sich so viele Menschen beeinflussen lassen und die jenigen überhören, die aus Erfahrung sprechen und es besser wissen. Es ist ein Trauerspiel was letztlich wohl dazu führt, dass auch bald das Internet verboten wird. Zumindest in Deutschland... Verrückte Welt.
16.2.07 17:04


Wenn ich jetzt nicht hier wäre...

Ich sehe, dass es dunkler wird. Die Sonne war schon lang nicht mehr sichtbar. Die Sonne, Grund unseres Lebens, war an diesen Tagen nur ein Wort.
Die Wärme strömte aber doch. Licht, Farben, Luft. Etwas, was es angenehmer macht.
Viel schöner als nur die Strahlen der Sonne, die zart im Gesicht kitzeln.
Ganz anders...

Und jetzt, jetzt ist mir kalt. Ich friere und zittere. Um mich herum scheint das Graue. Farbenlosigkeit umarmt mich. Es ist keine Traurigkeit, es ist leer. Platz für etwas, was nicht zu finden ist.
Ich werde wieder zu Eis.

Der Mond wird von großen Wolken bedeckt.

Es war wie Sommer.

Ein Sommer, in dem meine Seelef liegen lernte.
18.2.07 18:29


Biologie Hausaufgaben

Die gemeine Schabe krabbelt umher, unbeschwert und leicht.
Sie lebt, so klein und unschuldig. Sie nimmt sich das nötigste, und lässt zurück was möglich ist.
Sie hat keine Ahnung warum sie so ist, wie sie ist. Keine Ahnung warum ihr Geschmackssinn an ihrer Außenlade sitzt oder gar, was sie mit einer Wanze gemein hat. Es ist ihr völlig egal. Sie lebt um zu erhalten, sich selbst und ihre Art.
Warum soll sie auch mehr Wissen wollen, sie hat nichts davon, würde sie wissen warum sie so ist, wie sie ist. Für sie würde sich absolut nichts ändern.
Und wer weiss schon genau, was eine Schabe alles weiss, vielleicht weiss sie mehr als wir alle zusammen.

Wir sollten mehr schabenartig sein, dann ging es uns besser.
19.2.07 20:43


Freitag Abend Exesse

Zu viel Wahrheit ist nicht gut. Es ist schlecht. Alkohol ist schlechter und treibt einen zur Wahrheit. Auch wenn man sie für sich behalten sollte und will.

Man will verdrängen. Man will nicht wahr haben. Wahres ist Gift. Genau wie Alkohol.

Konflikte gehören zum Leben. Man braucht sie. Man will sie nicht. Sie sind das Salz und der Pfeffer, sogar der Thymian und die Petersilie.
Unverzichtbar.
Der Wunsch nach Glück und Harmonie. Dinge, die die Perfektion wiederspiegeln. Wer will schon Perfektion... Wir wollen nur danach streben, aber keines falls erreichen.
25.2.07 19:15


Ich habe mein Auto aufgeräumt. Und sauber gemacht.

Dabei festgestellt habe ich, dass ich so langsam eine enge Beziehung zu meinem Gefährt(en) aufbaue. Nicht wie Freundinnen oder sowas in der Art. Viel mehr wie zu einem alten, weisen Mann.
Zwar bin ich schon älter als mein guter Opel. doch denke ich, dass er viele Erfahrungen sammeln durfte und sicher schon einiges miterlebt hat. Zu dem ist er nicht mehr der schönste und frischeste. Zu dem lässt seine Fitness und Gesundheit zu wünschen übrig, wie eben bei einem alten Mann.

Das Säubern hat mir Stellen aufgezeigt, die ich noch nicht kannte und die mich überrascht haben. Fast so als würde man einen alten Mann waschen... das ist ähnlich.
Mein Gefährt(e) ist ein sehr guter Zuhörer. Es macht es wirklich angenehm mit ihm zu reden, oder auch zu schimpfen. Er hat verständnis für mich.

Zu Anfang hatten wir unsere Konflikte miteinander und waren uns uneinig über so manche alltägliche Sache. Zum Beispiel das Gas-Kupplungsproblem. Mit der Zeit haben wir das gelöst. Auch andere Dinge haben wir aus der Welt geschaffen, die zuvor zwischen uns standen.
Er gewinnt von Tag zu Tag an Sympathie.

Natürlich lasse ich meine Einflüsse auf ihn Wirken. Er nimmt diese freundlich an ohne zu murren. Allerdings hat er auch seine eigenen Vorstellungen, die ich hie und dort beachten muss.

Wir wachsen zusammen.
Der alte Mann und ich.

Vielleicht werde ich demnächst zu einem Opel-Treff aufkreuzen.
Er ist nicht der schönste, schnellste oder tollste, aber er ist meiner. Im Prinzip...

Jede Fahr ist eine angenehme Fahrt und zaubert mir meist ein Grinsen ins Gesicht.

Auf weitere gemeinsame Erlebnisse und eine gute weiterfahrt!
28.2.07 18:32


s



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